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Dachsteingebiet – 3 Tage Natur pur

Am letzten Wochenende konnten wir vom Freitag bis Sonntag eine wirklich wunderschöne 3-Tages –Hüttentour machen. Gestartet sind wir gegen Mittag am Parkplatz der Gosaukammbahn am Gosausee. Nach einer kurzen Fahrt mit der Seilbahn sind wir von der Bergstation in Richtung Hofpürglhütte aufgebrochen.

Blick auf die Hofpürglhütte (Dachstein)
Blick auf die Hofpürglhütte (Dachstein)

Obwohl das Wetter für das ganze Wochenende nicht gut angesagt war hatten wir zumindest am Freitag das Glück bis auf wenige Minuten mit leichtem Nieseln weitestgehend trocken zur Hütte laufen zu können. Die drei Euro für die Pfandmünzen für warmes Wasser beim Duschen haben wir dann trotzdem sehr gerne bezahlt 🙂 .

Dachsteingebiet
Kurze Pause…

Am darauffolgenden Tag ging es dann weiter zur Adamekhütte. Der Weg dorthin war schon deutlich anspruchsvoller und durchaus Alpin. An diesem Tag hat das Wetter sich leider gegen uns gestellt und uns sehr viel Regen beschert. Zum Glück setzte der Regen immer in den schwierigeren Passagen aus was bei dem rauen Gelände wirklich gut war. Landschaftlich war dieser Teil der Tour wirklich ein Traum und hat viele wunderschöne Motive geliefert. Aufgrund des aufziehenden Nebels wurde die Sicht unmittelbar vor dem Erreichen des Tagesziels aber zunehmend schlechter. Die sehr schöne Hütte liegt auf fast 2200 m und bietet Mehrbettzimmer und natürlich auch Matratzenlager – jedoch leider nur kaltes Wasser beim Duschen. Wenn ich mir bei dieser Hütte ein „Feature“ wünschen dürfte…dann wäre es wohl eine warme Dusche gewesen. Aber gut – das Leben ist kein Ponyhof und eine Hütte nun Mal kein 4-Sterne-Hotel 🙂 .

Am Sonntagmorgen wurden unsere Strapazen aber mit einer traumhaften Aussicht belohnt. Der Nebel hat sich verzogen und wir wurden von der Sonne willkommen geheißen.

Blick von der Adamekhütte in Richtung Gosausee
Blick von der Adamekhütte in Richtung Gosausee

Der Abstieg erlaubte immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die Gosauseen und endete am Ufer des hinteren Gosausees wo wir uns etwas ausruhten. Der Weg von dort am vorderen Gosausee vorbei zu unserem Auto war verglichen mit den vorherigen Tagen ein reiner Spaziergang.

Ausruhen am hinteren Gosausee
Ausruhen am hinteren Gosausee

Fazit: Die drei Tage vergingen wie im Flug und ich habe jede Minuten genossen. Obwohl das Wetter nicht immer mitgespielt hat bleiben mir viele schöne Erinnerungen an die Tour und ich freue mich sehr auf die anstehenden Hüttenwanderungen.